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6. April 2017

Atomausstieg darf nicht an der Grenze enden!

Wort den Parteien zum April
Atomausstieg darf nicht an der Grenze enden!

Eine Zukunft mit erneuerbaren Energien und ganz ohne Atomstrom – dieses Hauptanliegen von ECOLO ist möglich. Durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit auch schon in naher Zukunft.


Schon jetzt ist Belgien Stromimportland und bezieht bei Engpässen Strom aus dem Ausland. Durch den Ausbau von Stromtrassen zu den Niederlanden und Deutschland, könnte die Versorgungssicherheit durch Strom aus erneuerbaren Energien sichergestellt werden. Dies belegt ein Gutachten, das im Auftrag des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen erstellt wurde.


Johannes Remmel, Bündnis 90/ Die Grünen und zuständiger nordrhein-westfälischer Minister, sowie Philippe Henry, Ecolo-Abgeordneter im Wallonischen Parlament, sprachen am 28. März auf einem Info-Abend im „KuKuK“ auf der belgisch-deutschen Grenze über die Ergebnisse dieser Studie. Und das Fazit auf beiden Seiten ist klar: der Atom-Ausstieg ist in Belgien für 2025 nur möglich, wenn grenzüberschreitend und europaweit zusammengearbeitet wird. So kann die Versorgungssicherheit gewährleistet werden, ohne dabei lokale Initiativen aus den Augen zu verlieren und diese zu unterstützen. Und das nicht durch eine Steuer, die Photovoltaik-Besitzer zur Kasse bittet, sondern durch Unterstützung der Bürger. Darüber informiert ECOLO Ostbelgien am Freitag, 7. April auf dem Markt in der Eupener Oberstadt.


Nicht nur durch die Nachrichten über die „Pannenmeiler“ in Tihange und Doel ist es wichtiger denn je, den bereits festgelegten Atomausstieg anzupacken, und die nötigen Maßnahmen zu ergreifen. „Atomkraft? Nein danke!“ – dies fordert ECOLO, solange nicht alle Meiler still gelegt sind.


Monika Dethier-Neumann
Parteipräsidentin ECOLO Ostbelgien