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GRÜN geht vor!
Sanatorium
Für den Erhalt des Sanatoriums! Für ein deutlich abgespecktes Projekt!Ja, das Parlament soll zum Sanatorium umziehen. Die Räume am Kaperberg sind zu eng. Das Gebäude des Sanatoriums findet somit eine sinnvolle Nutzung. Ecolo befürwortet dabei die Formel, in der das gesamte Parlament in das bestehende Gebäude untergebracht wird. Das ist die kostengünstigste der 3 vorliegenden Varianten.
Zu diesem Entschluss kommt die Ecolo-Fraktion nach ausführlicher und kontroverser Debatte mit ihrer Parteibasis.
Ecolo begründet dies wie folgt:
- Die Wirtschaftskrise ist noch nicht zu Ende. Deren Auswirkungen auf die finanzielle Situation der DG kann noch nicht geschätzt werden. Also ist höchste Vorsicht geboten bei den weiteren finanziellen Belastungen. Deshalb muss das Projekt entschieden verkleinert werden.
- Im Schulwesen kommen enorme Infrastrukturanstrengungen auf die DG zu. Hierfür sollte die DG bestmögliche Spielräume bewahren.
- Die Mehrheit aus SP, PFF und ProDG scheint nicht auf die Ecolo-Forderungen eingehen zu wollen, andere Einrichtungen, die durch die DG finanziert werden, in das Parlamentsgebäude zu verlagern. Da der Altbau für den reinen Parlamentsbetrieb völlig ausreicht, bedarf es logischerweise keines Anbaus.
- Nachdem die Regierung mit ihrer 2. Niederlassung (Gospert 42) wenig Bescheidenheit gezeigt hat, soll das Parlament nicht den gleichen Fehler machen.
Ecolo betont erneut die Notwendigkeit, dass beim Umbau hohe Standards an Energieeffizienz anzuwenden sind. Das ist die sparsamste Formel, weil so die Energiekosten für die gesamte Lebensdauer des Gebäudes enorm eingeschränkt werden.
Damit bleibt Ecolo bei der Haltung, die Karl-Heinz Braun als Fraktionsvertreter schon im Dezember 2009 anlässlich der Haushaltsdebatte eingenommen hatte.
Ecolo wird diese Linie in den anstehenden Entscheidungen fahren und im Plenum mit einer Stimme reden.





