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1. Juni 2017

Transparenz im Krankenhaus!

Das Wort den Parteien im Juni widmete Freddy Mockel der Situation im Eupener Krankenhaus.
Transparenz im Krankenhaus!

In den letzten Tagen ist das Eupener Krankenhaus erneut in die Schlagzeilen gerückt. Den erhobenen Vorwürfen nach zugehen, ist Aufgabe der Justiz.
Gleichwohl stellt sich die Frage nach der Transparenz der Entscheidungsprozesse und den Satzungen der Stiftung des Krankenhauses.


Diskretion ist bei Personalentscheidungen sicherlich mehr als verständlich. Geht es aber um strategische Ausrichtungen, Bauentwicklungsprojekte oder Finanzplanung ist es nicht mehr zeitgemäß, dass diese Punkte ausschließlich im internen Kreis ausgehandelt werden.


Und wenn es einen Blick von außen gibt, beispielsweise ein Audit, dann müssen die Entscheidungsstrukturen eines Krankenhauses sich auch die Mittel und Kompetenzen aneignen, eine gute, konsequente und zügige Umsetzung der Schlussfolgerungen eines solchen Audits durch zu setzen.


Die Deutschsprachige Gemeinschaft hat mehrmals zweistellige Millionenbeträge in die Infrastruktur unserer Krankenhäuser investiert. Die Gemeinden stellen Garantien und haben auch schon nicht unerhebliche Beträge eingezahlt.


Das Zukunftsmodell der Gesundheitsversorgung ist von zentralem öffentlichem Interesse, für ganz Ostbelgien. Sind die Gemeinden also in der Trägerschaft, so sollte man erwarten dürfen, dass ihre Vertreter auch aktiv in den Gemeinderäten und Kommissionen über alle Entwicklungen berichten können, und die Dokumente für die Gemeinderatsmandatare zugänglich sind. Dafür setzen sich ECOLO-Mandatare auf allen Ebenen ein.

Die heutigen Strukturen und die Funktionsweisen, wie sie sich in den letzten Jahrzehnten verkrustet haben, sind nicht geeignet, langfristig die nötige Professionalität und Transparenz zu garantieren.
Angesichts der Herausforderungen im Gesundheitswesen und der Pläne der föderalen Gesundheitsministerin Maggie De Blok wird diese Frage umso dringlicher.

Dringlich ist ebenfalls, dass die möglichen Synergien der beiden in der DG befindlichen Krankenhäuser umgesetzt werden. Es sollte auch darüber nachgedacht werden, ob gemeinsame transparente Strukturen nicht ein Modell wären, um langfristig gut aufgestellt zu sein.

Die Antworten auf diese Dringlichkeiten müssen die Häuser liefern, aber sie sollte nicht weiter hinaus gezögert werden.

Dies ist unabdingbar, im Interesse der Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung und im Interesse der Belegschaft der beiden Krankenhäuser, die zusammen fast 1000 Personalmitglieder zählt.


Freddy Mockel
Vorsitzender der EC
OLO-Fraktion im PDG