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5. Oktober 2017

Wort den Parteien

Zur Woche des FAIREN HANDELS vom 04.-14.10.2017 „Die Welt is(s)t nicht gerecht“
Wort den Parteien

Liebe LeserInnen, Sie fragen sich vielleicht: „Warum denn eine FAIRE WOCHE?“

 

Diese hat zum Ziel, den fairen Handel mit den Ländern des Südens einer breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen und zum Kauf fair gehandelter Waren zu motivieren – auch über die Faire Woche hinaus.


Doch was versteht man unter Fairem Handel? – Dieser setzt sich dafür ein, dass die ProduzentInnen im Süden von ihrer Arbeit menschenwürdig leben können. So sind wir, die VerbraucherInnen in den Industriestaaten, dazu angeregt, über Arbeitsbedingungen und Entlohnung der dortigen Menschen nachzudenken. Da wir alle im selben Boot sitzen, geht es gleichzeitig auch um unser Kauf- und Konsumverhalten. So lenkt das Motto der diesjährigen Aktion „Die Welt is(s)t nicht gerecht.“ unseren Blick auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln. (Un)bewusster Konsum ist dabei ein Stichwort, aber auch Gedanken und Ideen sind gefragt, wie wir unseren gemeinsamen Planeten gerechter gestalten können.


Die vielfältigen Angebote während der Fairen Woche geben Gelegenheit, uns mit allen Sinnen auf dieses Thema einzulassen: Ein Besuch der Karikaturen-Ausstellung von Misereor führt uns die Zusammenhänge zwischen Lebensstil, Konsum, Klimawandel und Gerechtigkeit bildlich vor Augen. (04.-14.10.) – Eine Teilnahme am Fairen Frühstück in Hauset, (08.10.) Eupen, Weywertz oder Welkenraedt (19.11.) lässt unseren Gaumen auf seine Kosten kommen. - Das Benefizkonzert mit dem Voices Frauenchor Eupen in der Pfarrkirche Eynatten (14.10.) kann für uns zu einem Ohrenschmaus werden. - Schließlich findet die Faire Woche mit einer in Eupen stattfindenden Waldbegehung zum Thema „Holz“ ihren Abschluss. (15.10.)


Darüber hinaus halten die vier WELTLÄDEN in der DG, Eupen, Eynatten, Weywertz und St. Vith, ein reichhaltiges Angebot an Lebensmitteln und Kunstgewerbe für uns bereit. Mit uns als Konsument am Ende der Kette schließen wir den Kreis. Durch unsere Unterstützung entsteht eine Verbindung zwischen Süd und Nord, zwischen Nord und Süd; mit unserem Einkauf wird sichtbar, dass wir EINE WELT sind.


Wir Ecolos stehen hinter diesen Aktionen. Diese geben unserem Leitsatz „Global Denken, lokal Handeln“ ein Gesicht. Durch unser aller Interesse und Mittun kann die Woche des Fairen Handels zu einer Woche des FAIREN HANDELNS werden – und das wäre schon ein großer Schritt auf dem Weg zu einer gerechteren Welt.


Monika Höber-Hillen

Ecolo Mandatarin der Gemeinde Raeren