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Zuletzt geändert am:  10.08.2017
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12. April 2017

Die Zukunft der Krankenhäuser in der DG mit den Gemeinden entscheiden

Freddy Mockel fragt bei Minister Antoniadis nach.
Die Zukunft der Krankenhäuser in der DG mit den Gemeinden entscheiden

Nachdem Ecolo Mandatare der DG aus allen Ebenen vor zwei Wochen zur Lage der Krankenhäuser der DG eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht hatten, befragt Freddy Mockel nun den Minister zur Zukunft beider Häuser.

Die Absicherung der beiden Krankenhausstandorte Eupen und St. Vith ist – über die Parteigrenzen hinweg - Ziel aller Politikerinnen und Politiker in der DG.
Trotz vielerlei Bemühungen scheint dieses Ziel aber weiterhin nicht unbedingt abgesichert zu sein. Sparmaßnahmen von föderaler Seite, Personalquerelen,  negative Auswirkungen der IZOM-Regelung, und, und… zeigen uns das immer wieder.

Noch letzte Woche Mittwoch äußerte sich der vorsitzende Geschäftsführer der Christlichen Krankenkassen in der Presse dahingehend, dass eine Reduzierung der belgischen Krankenhausbetten um 10000 Einheiten auch über die Schließung ganzer Häuser gehen könne… er sehe kein Problem, wenn ein Viertel der 108 belgischen Krankenhäuser schließen würde. Und die föderale Gesundheitsministerin Maggie De Blok hat dem nicht prinzipiell widersprochen, auch wenn Sie dies nicht als Zwangsmaßnahme einführen würde.

Bisher hat die Regierung der DG mit unseren beiden Krankenhäusern und mit außenstehenden Experten an Zukunftsmodellen gearbeitet. Eine stärkere Kooperation der beiden Krankenhäuser scheint unabdingbar und wird ja auch von der Regierung gefordert.

Die Gemeinden sind im Norden und im Süden der DG – wenn auch auf unterschiedliche Weise – in die Verwaltungsstrukturen einbezogen und/oder tragen auch finanzielle Konsequenzen.


Deswegen fragt unser Fraktionsvorsitzender Freddy Mockel den Minister folgende Fragen:

Wäre es nicht wichtig, die Gemeindekollegien der 9 deutschsprachigen Gemeinden ebenfalls als Partner in die laufenden Überlegungen direkt mit einzubeziehen? Wie stehen Sie dazu?

Herr Minister, können wir uns auf Dauer zwei Verwaltungs- und Trägerstrukturen für unsere beiden Krankenhäuser leisten? Ist es nicht realistisch, mittelfristig ein starkes DG-Regionalkrankenhaus mit 2 Niederlassungen, jeweils in Eupen und in St. Vith anzustreben?