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Gässchenwanderung 2014

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Zuletzt geändert am:  20.02.2017
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ECOLO präsentiert überarbeitete Gässchenkarte

Zügig, sparsam und dennoch sicher ans Ziel kommen: Dies ermöglicht die Gässchenkarte der ECOLO-Lokalgruppe Eupen, die am Samstag, den 13. September 2014 bei der Begehung verschiedener Streckenbeispiele vorgestellt wurde.


Im Rahmen der europäischen Woche der Mobilität macht ECOLO darauf aufmerksam, dass Eupen auch für Einheimische immer einen Spaziergang wert ist.  Wenn sich in unserer Weserstadt zu Stoßzeiten der Verkehr staut, sind es die Fußgänger, die über kurzläufige Verbindungswege ihr Ziel zügig, angenehm, sicher und sparsam erreichen.  Die Vorteile für alle Freunde von Bewegung liegen auf der Hand: Sprit, Parkgeld und Zeit sparen; Stau und Abgase vermeiden; das Klima schützen und versteckte Oasen in Eupen entdecken. 


Um den Menschen neue Blickwinkel auf ihre Heimatstadt zu ermöglichen, wurde die im Jahre 2004 erstmals veröffentlichte Gässchenkarte anlässlich der zehnjährigen Drucklegung um neue fußläufige Verbindungen erweitert.  Erwähnt seien die Bürgermeister-Esser-Straße im oberen Bereich der Aachener Straße, die Von Asten Straße in der Nähe der Promenade,  Am Giesebruch in Nähe zur Malmedyer Straße oder auch Auf der Roll in Nispert. 


Überarbeitet wurde die Karte durch die ECOLO-Mitglieder Margit Meyer, Karin Wertz und Claudine Baltus-Bailly, die gleichfalls die Leitung der Gässchenwanderungen am vergangenen Samstag übernahmen. 


Margit Meyer folgte mit ihrer Gruppe dem Weg von der Pfarrer-Henreco-Straße im Bereich Schönefeld bis zum Bushof an der Aachener Straße.  Dabei erteilte sie historische Hintergründe zur Namensherkunft bestimmter Straßen, so beispielsweise zu Pfarrer Henreco, der 35 Jahre als Seelsorger in Eupen tätig war und im Jahre 1710 ein Waisenhaus auf dem Rotenberg gründete.  Oder auch zu Bürgermeister Hugo Zimmermann, der 1950 die Wesertalsperre einweihte, die der Wassernot in Eupen in trockenen Monaten ein Ende bereitete.  Vor allem aber war er nach dem Versailler Vertrag der erste belgische Bürgermeister in Eupen und bekleidete dieses Amt von 1928 bis 1964 – mit Ausnahme einer Amtsenthebung während des zweiten Weltkriegs. 


Derweil die Begehung von Bellmerin zum RSI mangels Besucherzuspruch abgesagt wurde, führte Claudine Baltus-Bailly ihre Gruppe von der Winkelstraße in Kettenis zur Pater-Damian-Schule am Kaperberg und gab Erklärungen zu „Asten Johnson“ oder zum Buschberger Weiher und erläuterte Begriffe wie „Am Bennet“.  Ferner hatte sie bei dieser Begehung Wert auf die Sicherheitsvorteile der Strecke - beispielsweise der Beleuchtung des Promenadenwegs - gelegt, da dieser Abschnitt vorzugsweise von Schülern genutzt werden kann.


Im Rahmen beider Führungen wurde zudem ein Quiz veranstaltet, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand vorab erstellter Fotos Merkmale am Wegesrand identifizieren sollten.  Beide Wanderungen gaben einen ersten Eindruck zur Vielfalt Eupens, die durch die Gässchenkarte eindrucksvoll eingefangen wird und schlossen bei einem Getränk am ECOLO-Stand in der Gospertstraße.


Die Gässchenkarte ist von nun an kostenlos im ECOLO-Büro in der Hufengasse 41 erhältlich.


Weitere Informationen:


Die Gässchenkarte im PDF-Format

Gaesschenkarte_Ecolo-1.pdf