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Die ECOLO-Bewegung im Provinzialrat von Lüttich

Der Rat der Provinz Lüttich tagt in Lüttich und setzt sich aus 56 Provinzialratsmitgliedern zusammen.  Die wichtigsten Kompetenzen des Provinzialrates sind Schulwesen, Wohnungsbau, Sport, Tourismus, Kultur, Gesundheit, Jugend- und Familienpolitik sowie Landwirtschaft und Ausbildung. 


Bei den Provinzialratswahlen am 14. Oktober 2012 wurde Freddy Mockel für ECOLO-Ostbelgien in den Rat der Provinz Lüttich gewählt. Nach Einzug von Freddy Mockel ins PDG nach den Wahlen vom 25. Mai 2014 trat Hans Niessen im September 2014 dessen Nachfolge an.


ECOLO-Ostbelgien plädiert  für die Abschaffung der Provinz als gliedstaaliche Verwaltungseinheit und die Übertragung provinzialer Mittel an die Deutschsprachige Gemeinschaft.  Daher möchte ECOLO-Ostbelgien die Abschaffung der Provinz konstruktiv aus dem Provinzialrat heraus begleiten.


Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage und der Besonderheiten legt ECOLO auf Ebene der Provinz den Akzent vor allem auf eine effiziente Verwendung der öffentlichen Mittel und auf eine einwandfreie politische Ethik. Die Provinz verfügt über umfangreiche öffentliche Gelder. Diese sollen bürgerorientiert, effizient und dem Allgemeinwohl dienlich verwendet und viel weniger von den Einrichtungen der Provinz zur Eigenwerbung gebraucht werden.


Die Gelder der Provinz fließen augenblicklich fast nur in Bereiche, für die im Gebiet deutscher Sprache die Deutschsprachige Gemeinschaft zuständig ist: Kultur, Unterricht, Gesundheit, Tourismus, usw. Ein effizienter Umgang mit öffentlichen Geldern und deren eindeutige Verwendung zum Wohle der Menschen bedeutet für ECOLO-Ostbelgien also konsequenterweise, dass die deutschsprachigen Gemeinden eine Institution Provinz nicht benötigen und logischerweise dieses Gebiet, ähnlich wie die Hauptstadt Brüssel, zum provinzfreien Gebiet erklärt werden kann.


Dies entscheidet sich jedoch nicht bei den Provinzialratswahlen und auch nicht anschließend durch den neugewählten Provinzialrat. Daher möchten sich die Kandidatinnen und Kandidaten von ECOLO-Ostbelgien in der Zwischenzeit für eine modernere, grünere und bürgerfreundlichere Provinz einsetzen, die der Deutschsprachigen Gemeinschaft für DG-Zuständigkeiten auch weitaus mehr Mittel zukommen lassen sollte, als dies im bisherigen Kooperationsabkommen mit der DG vorgesehen ist. Im gesamten Kompetenzbereich sollte die Provinz Lüttich ihre Mittel für Initiativen einsetzen, die zukunftsweisend für die Gesundheitsförderung, für Berufe im Umweltbereich und für die Stärkung des Sozialgefüges in unserer Gesellschaft sind. Dies muss aber vor allem ergänzend zur Wallonischen Region und zur Deutschsprachigen Gemeinschaft erfolgen.


Letztendlich sollte die Provinz bei ihren eigenen Diensten, bei den zahlreichen interkommunalen Zweckverbänden, an denen sie beteiligt ist, bei ihren Gebäuden, bei ihren öffentlichen Aufträgen in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit mit gutem Beispiel vorangehen


Neben dem deutschsprachigen Vertreter wird ECOLO durch sieben weitere Provinzialratsmitglieder vertreten:


  • Chaudfontaine: Jean-François Close-Lecocq
  • Ferrieres: Sandrine Maquinay
  • Grace-Hollogne: Silvana Carota
  • Huy: Marc Hody
  • Lüttich: Mathieu Content
  • Oupeye: Jean-Marie Gillon
  • Stavelt: André Gérard